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15.06.2015© Generali Deutschland Services GmbH

reg-Gebäudeforum 2015 - Nachlese Spannende Vorträge und kontroverse Diskussionen

Rund 60 Teilnehmer konnten sich in der architektonisch inspirierenden Atmosphäre des supermodernen Veranstaltungsgebäudes zu den Neuerungen der KfW und des BMWi informieren.

Der Auftaktvortrag "Neuerungen in den Programmen für Energieeffizient Bauen und Sanieren - Wohngebäude und der Expertenliste in 2015/2016" von Ralf Preußner, Prokurist der KfW Förderbank, führte unter den reichlich anwesenden  KfW Sachverständigen zu kontroverser, aber stets konstruktiver Diskussion. Herr Preußner erläuterte seine Position als verantwortlicher Produktentwickler der wohnwirtschaftlichen Förderprogramme. Dankenswerterweise hatte er ausdrücklich nach Anmerkungen und Erfahrungen im Umgang mit der von der dena geführten Energie-Effizienz-Experten Liste gefragt. Die Gelegenheit mit einem der verantwortlichen Akteure direkt zu kommunizieren wurde gerne und  ausgiebig wahrgenommen. Offenbar ist der direkte Draht zwischen den Programmausführenden und den Programmplanern sowohl der KfW als auch den in der dena Liste aktiven Mitgliedern unserer Energiegemeinschaft gleichermaßen wichtig.

Im anschließenden Vortrag "Rolle der Energieberatung in der Effizienzpolitik" zeigte Annegret Flick die Auswirkungen und Fördermöglichkeiten zur EDLG Richtlinie auf. Sie ging auf Hintergründe und Interpretationen der für viele noch neuen und ungewohnten Verordnungstexte ein.

Ein hundertjähriges Aachener Dreifensterhaus als Denkmal und ambitionierte Wünsche an einen niedrigen Energieverbrauch: Wie dieses Spannungsfeld gelöst werden kann demonstrierte unser Mitglied Stefan Krämer am Beispiel seines eigenen Gebäudes. Er zeigte Lösungen  auf, wie man die teils sehr kontroversen Interessen von Denkmalschutz und Energiesparen unter Beachtung der Wirtschaftlichkeit zu einem guten Ergebnis führt.

Zum Abschluß demonstrierte der Architekturprofessor Klaus Klever wie ein in die Jahre gekommenes Gebäude aus den Fünfzigern  um zwei  Etagen -mit ambitionierten architektonischen Erwartungen- erweitert wurde. Er demonstrierte eindrucksvoll, dass sich auch in verdichteten städtischen Bereichen wahre Oasen der Ruhe und architektonischer Moderne im Bestand realisieren lassen. Dabei wurde eine großzügige Bauweise und geringer Energiebedarf nicht als Gegensatz verstanden, sondern durch das hinzuziehen geeigneter Fachingenieure punktgenau gelöst. Das bei mehreren Architekturwettbewerben eingereichte Ergebnis beeindruckt, allerdings spielt dieses Beispiel hinsichtlich der Kosten verglichen mit dem sonst üblichen Bau auch in einer höheren Liga.

Autor: effeff.ac, Bernhard Engels

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